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Betrug ist eines der häufigsten Delikte und damit eine zentrale Vorschrift für die Praxis als Strafverteidiger. Er ist nach § 263 StGB strafbar und tritt in unzähligen Erscheinungsformen auf. Sie reichen vom Betrug im Alltag bzw. bei alltäglichen Geschäften (z.B. Trickbetrug, Warenkreditbetrug) bis hin zu millionenschwereren Betrügereien (z.B. Anlagebetrug bei Versprechung extrem hoher Renditen). Alle Erscheinungsformen des Betruges fallen unter § 263 StGB. Daneben gibt es im Strafgesetzbuch spezielle Tatbestände, wie etwa den Computerbetrug oder den Versicherungsbetrug.

Merkmale des Betrugs

Die Tatbestandsmerkmale des Betruges nach § 263 StGB setzen voraus, dass jemand einen anderen Menschen über Tatsachen täuscht und beim Getäuschten dadurch einen Irrtum erregt. Aufgrund dieses Irrtums muss der Getäuschte dann eine Vermögensverfügung vornehmen und hierbei einen Vermögensschaden erleiden. Sind alle Merkmale erfüllt, so liegt ein vollendeter Betrug vor.

Der Grundtatbestand des Betruges ist mit einem Strafrahmen von Geldstrafe bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe bedroht.

Wird durch die Täuschung des Opfers ein großer Vermögensverlust herbeigeführt (die Grenze liegt bei ca. 50.000,00 EUR), oder handeln mehrere Täter als Bande oder ein Täter gewerbsmäßig, d.h. in mehreren Fällen, so liegt ein schwerer Fall vor, der mit einem Strafrahmen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe bedroht ist.

Verteidigung bei Betrugsvorwurf

Wenn die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft Ihnen einen Betrug zur Last legt und gegen Sie ermittelt, sollten sie keine Aussage bei der Polizei machen. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf! In meiner Tätigkeit als Strafverteidiger in Frankfurt am Main zählt die Verteidigung bei Betrugsvorwürfen zu einem Schwerpunkt. Ich werde nach der Beauftragung durch Sie umgehend Akteneinsicht beantragen und nach erfolgter Akteneinsicht das weitere Vorgehen mit Ihnen erörtern. Die frühzeitige Einschaltung eines Strafverteidigers kann dabei helfen, schwerwiegende Folgen für Sie als Beschuldigtem zu verhindern!

Meine Tätigkeit hat mir auch gezeigt, dass der Vorwurf des Betruges oft sehr schnell bei zivilrechtlichen Streitigkeiten erhoben wird, um Druck auf die gegnerische Partei auszuüben. Auch hierbei empfiehlt es sich, umgehend einen Rechtsanwalt für Strafrecht um Rat zu fragen, damit geklärt werden kann, ob die Vorwürfe zutreffend sind, oder es sich um eine rein zivilrechtliche Angelegenheit handelt.

Wenn Sie Fragen zum Thema Betrug haben, eine Vorladung zur Vernehmung bei der Polizei oder eine Anklageschrift erhalten haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und berate Sie umfassend. Nehmen Sie für ein erstes Gespräch Kontakt mit mir auf.